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Prüfung der Antragstellung von Gewährung von Soforthilfen nach Hochwasserereignis im Bürgerbüro - Stadt unterstützt und vermittelt

 

Das Land Sachsen-Anhalt gewährt für die im Landkreis Harz durch das Hochwasserereignis in Folge der Regenfälle vom 24. bis 26. Juli direkt betroffenen Einwohner Soforthilfe. Der zu diesem Zweck verfügte Runderlass vom 16.08.2017 regelt, an wen die Unterstützung gezahlt wird und wie die Betroffenen die Hilfe in Anspruch nehmen können.

Ziel ist, Unterstützung zur Behebung der ersten dringenden Bedarfe und Notlagen aufgrund von Schäden an Wohngebäuden und/oder Wiederbeschaffung von Hausrat zu geben.

Die Soforthilfe wird Privatpersonen gewährt, deren selbstgenutzter Wohnraum am amtlich gemeldeten Wohnsitz von Schäden durch Oberflächenwasser, Sturzflut, Wasseraustritte aus der Kanalisation sowie Folgen von durch Hochwasser ausgelösten Hangrutschen unmittelbar betroffen ist.

Bei einer Schadenshöhe von mindestens 5 000 Euro werden als Soforthilfe 500 Euro pro geschädigte, zum Haushalt gehörende Person ausgezahlt, maximal jedoch bis zu 2 500 Euro pro Haushalt.

Anträge können bis zum 31. Oktober 2017 bei der zuständigen Wohnsitzgemeinde eingereicht werden. Erforderliche Unterlagen sind:

  • Erklärung, dass der Schaden mindestens 5 000 Euro beträgt,
  • Angabe der im Haushalt lebenden Personen
  • Möglichst Belege (Fotos) als Beweis für den eingetretenen Schaden; wenn vorhanden Schadensanzeige an Versicherer, Gutachten, Leistungsbewilligung der Versicherung, Kostenvoranschläge

Die Mitarbeiter im Bürgerbüro der Stadt Halberstadt (Rathaus, Holzmarkt 1, Tel: 03941/551342) bestätigen die getätigten Angaben und leiten den Antrag zur Gewährung der Soforthilfe an das Ordnungsamt des Landkreises weiter.

Auch wenn die Stadt Halberstadt nicht für die Hochwasserschäden aufkommen kann, versucht sie umfänglich zu unterstützen und Hilfe zu vermitteln.

Es wird darauf hingewiesen, dass für die zeitnahe Bearbeitung der Anträge die Vorlage der Belege zum Nachweis der tatsächlichen Hochwasserschäden mit Einreichung der Antragsunterlagen hilfreich ist. Die erforderliche Erklärung finden Sie unter www.kreis-hz.de unter Aktuelle Meldungen / Gewährung von Soforthilfen nach Hochwasserereignis. Sie wird darüber hinaus durch das Bürgerbüro der Stadt ausgehändigt.

Schäden nach Unwetter im Mai und Juni 2017

Finanzielle Hilfe für Privathaushalte

Richtlinie ist in Kraft getreten

 

Das Ministerium für Inneres und Sport hat die Richtlinie für die Auszahlung der finanziellen Hilfen für vom Unwetter im Mai und Juni 2017 geschädigte Privathaushalte veröffentlicht. Betroffen waren die Landkreise Altmarkkreis Salzwedel, Börde, Burgenlandkreis, Mansfeld-Südharz, Saalekreis und Salzlandkreis. Die Hilfe kann bis zu 500 Euro pro Person, höchstens 2.500 Euro pro Haushalt bei einer Schadenshöhe von mindestens 5.000 Euro umfassen.

 

Bewilligungsbehörde ist der zuständige Landkreis. Die Richtlinie tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft. Weitere Infos: http://lsaurl.de/erEV

 

Beantragung von Hochwasserbescheinigungen

 

Blankenburgs Bürgerinnen und Bürger, die vom Hochwasser Ende Juli dieses Jahres betroffen waren und hierfür eine amtliche Bescheinigung benötigen, können sich diese durch die Stadt Blankenburg (Harz) ausstellen lassen.

Die Bescheinigung kann im Bürgerbüro der Stadtverwaltung abgeholt oder von der Internetseite www.blankenburg.de heruntergeladen und ausgefüllt werden. Anschließend ist sie in der Stadtverwaltung in der Harzstraße 3 in 38889 Blankenburg (Harz) abzugeben. Die Bestätigung wird dann eingeholt und vom Bürgermeister quittiert an die Bürger zur weiteren Verwendung zurück gesandt.

Für den Ortsteil Stadt Derenburg sammelt Ortsbürgermeisterin Christina Moj die entsprechenden Anschriften der Geschädigten und leitet diese für die Bescheinigung durch den Bürgermeister weiter.

Hilfe für die Hochwasser-Opfer

 

Nach den schweren Überschwemmungen in der Harz-Region im Juli 2017, werden die HALBERSTADTWERKE den hochwassergeschädigten Kunden „unter die Arme greifen“.

 

„Wir werden unsere betroffenen Stromkunden finanziell entlasten, indem wir die Kosten für den Strom der Trocknungsgeräte und Pumpen pauschal rückerstatten“, so der Geschäftsführer Dr. Rainer Gerloff. „Die Gutschrift hat einen Wert von 200,00 Euro!“

 

Der Halberstädter Energieversorger stellt dafür seinen Kunden auf seiner Internetseite www.halberstadtwerke.de ein Formular zur Verfügung, welches von der zuständigen Stadt oder Gemeinde abgezeichnet wird und als Antrag für die finanzielle Unterstützung dient. Im Rahmen der nächsten Jahresabrechnung wird dann die Gutschrift verrechnet. Hilfe bei der Antragstellung bekommen alle betroffenen Kunden im Kundenzentrum der HALBERSTADTWERKE in der Wehrstedter Straße 48 in Halberstadt, oder unter 03941/579-100.

Das Formular können Sie auch hier downloaden.

Antrag für Hochwasser-Gutschein der Halberstadtwerke
Antrag_Hochwasser.pdf
PDF-Dokument [364.9 KB]

Bestandsaufnahme nach Hochwasser in Wernigerode

 

Mit dem starken Hochwasser hat Wernigerode eine bisher unbekannte Dimension erlebt. In der Bilanz bleiben zahlreiche Schäden an Straßen, Wegen, Brücken und Gebäuden. Vor allem die Ortsteile Hasserode, Nöschenrode und das Dorf Silstedt sind stark von den Hochwasserschäden betroffen. Städtische Mitarbeiter waren bereits unterwegs, um die Schäden aufzulisten und zu beurteilen. Fest steht, dass sowohl für die Kommune als auch für Privatpersonen erhebliche Schäden entstanden sind. Die Liste wird in der nächsten Woche an die Landesregierung Sachsen-Anhalt weitergeleitet, die schnelle Hilfe zugesagt hat.

 

Informationen über Hochwasserschäden

Für sämtliche Hochwasser-geschädigten Bürgerinnen und Bürger ist eine Hochwasserschadensstelle eingerichtet wurden. Unter hochwasser@wernigerode.de oder 03943-654240 können Schäden bzw. Hilfebedarf gemeldet werden.
Auch wenn die Stadt Wernigerode nicht für alle Hochwasserschäden aufkommen kann, möchte sie sich einen Überblick über die Gesamtlage verschaffen. Die Stadt Wernigerode versucht umfänglich zu unterstützen und Hilfe zu vermitteln.

 

Spenden für Bürger herzlich willkommen

Aufgrund der hohen Hilfsbereitschaft hat die Stadt Wernigerode für hochwassergeschädigte Bürger einen Bürgerfond eingerichtet.

Die Kontonummer lautet DE 04 8105 2000 0160 8800 41.

Als Zahlungsgrund muss bitte „Hochwasser“ angeben werden.

 

Dankeschön an alle Helfer

Der Dank von Oberbürgermeister Peter Gaffert und der Stadtverwaltung richtet sich an alle beteiligten Einsatzkräfte, die gegen das Hochwasser und seine Folgen gekämpft haben: Feuerwehr, DRK, THW, Polizei, Bundeswehr, Rettungsdienst und viele zahlreiche Firmen und Privatpersonen. „Das war wirklich unglaublich. Wir alle waren stark beeindruckt, wie gut der Zusammenhalt in unserer Stadt ist. Die vielen Helfer gingen über mehrere Tage an ihre Grenzen und zeigten, dass die Wernigeröder in einer Ausnahmesituation wie dieser, füreinander da sind. Deshalb gilt allen Helferinnen und Helfern, die unermüdlich geholfen haben, unser besonderer Dank.“

Zusätzliche Beratungsangebote für Hochwassergeschädigte Verbraucherzentrale bietet in der Harzregion kostenlose Hilfe an

 

Hotline und Beratungstermine >>

Halberstadt | Stala hilft den vom Hochwasser Betroffenen

 

Aufgrund des Hochwassers in der Umgebung von Halberstadt, wurde in der Dienstberatung des Oberbürgermeisters festgelegt, dass es für Hochwasserbetroffene Hilfe gibt, die in den Straßen: Sommerbad, Kantstraße, Lützowstraße, An der Pfeffermühle und in den Ortsteilen Veltensmühle und Mahndorf wohnen.

 

Die betroffenen Haushalte können sich direkt bei dem Stadt-und Landschaftspflegebetrieb Halberstadt (Herr Wald, Tel.: 03941-551810) melden. Sperrmüll und Hausrat, der durch das Wasser beschädigt wurden ist, wird dann vom Stala entsorgt.

 

Blankenburg / Derenburg:

Bestandsaufnahme nach dem Hochwasser und Spendenmöglichkeit

 

Für hochwassergeschädigte Einwohner wurde in der Stadtverwaltung eine Anlaufstelle für Schadensmeldungen eingerichtet: Ansprechpartnerin ist Doris Hanisch, Teamleiterin im Grundstücks- und Liegenschaftsmanagement.

Die Schäden sollten nach Möglichkeit schriftlich oder per E-Mail mit Foto eingereicht werden (doris.hanisch@blankenburg.de, Telefon 03944 943 207).

 

Für den Ortsteil Stadt Derenburg wurden 40 Trockenlüfter ausgeliehen. Sollte auch in anderen Ortsteilen der Bedarf an solchen Lüftern bestehen, kann dieser ebenfalls über die städtische Anlaufstelle angemeldet werden.

 

Die Hilfsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger ist auch nach dem Hochwasser sehr groß. Für Spenden wurden daher Spendenkonten eingerichtet: Wer spenden möchte, nutzt bitte folgende Bankverbindungen:

 

Harzsparkasse            BIC: NOLADE21HRZ         IBAN: DE78 8105 2000 0320 2531 04

Harzer Volksbank eG    BIC: GENODEF1QLB         IBAN: DE53 8006 3508 4155 4779 00

 

Um die Spende eindeutig zuordnen zu können, wird bei der Überweisung um die Angabe „Spende Hochwasser“ inklusive dem Ortsteil (Beispiel: „Spende Hochwasser Derenburg“ oder „Spende Hochwasser Cattenstedt“) gebeten. Wer speziell für eine Freiwillige Feuerwehr spenden möchte, gibt bitte „Spende FFW“ und die entsprechende Ortswehr (Beispiel „Spende FFW Derenburg“) an.

 

Auch in den Feuerwehren heißt es nun, Technik und Ausrüstung wieder flott zu machen. Bürgermeister Heiko Breithaupt traf sich gestern unteranderem auch mit dem Derenburger Ortswehrleiter André Salomon und dem Derenburger Ortschaftsrat. "Nach der Hochwasserabwehr in der letzten Woche kommt jetzt die Mammutaufgabe der Schadensbeseitigung. Das allein bis jetzt bekannte Ausmaß der Schäden in Blankenburg und den Ortsteilen wird all unsere Kräfte benötigen und Zeit in Anspruch nehmen. Wir alle werden gerade in dieser Phase zusammenstehen, um einander zu helfen. Diese Arbeit steht uns allen erst noch bevor. Ich hoffe auch auf die Unterstützung des Landes, wenn Kameras und Presse längst abgezogen sind. Dann brauchen die Menschen hier die Hilfe auch, um die Schäden zu beseitigen und wieder in gewohnter Umgebung leben zu können.

Die Technik und Ausrüstung unserer Feuerwehren wird gerade aufgenommen und notwendige Ersatz- und Ergänzungsbeschaffungen vorbereitet. Mein Dank gilt auch hier in Derenburg noch einmal allen Einsatzkräften von Feuerwehr, Wasserwehr, dem THW, der DLRG, der Bundeswehr, den Mitarbeitern der Stadtverwaltung und vor allem den vielen freiwilligen Helfern. Das Zusammenwirken hat hervorragend funktioniert und das in allen betroffenen Ortsteilen unserer Stadt.

Es wird aber auch notwendig sein, über den gesamten Hochwasserschutz im Harz nachzudenken und diesen aus den Erfahrungen der letzten Woche weiter zu entwickeln. Hier sollten schnellstens alle betroffenen Bürgermeister und Vertreter aus den Orten mit den Verantwortlichen an einen Tisch.“

Hochwasserschäden: Harzer LINKE fordert vollständige Kostenübernahme durch das Land

 

Harzkreis. Die Harzer LINKE fordert eine vollständige Kostenübernahme der durch das Juli-Hochwasser entstandenen Schäden durch das Land Sachsen-Anhalt. „Wir sehen das Land in der Pflicht, den vom Hochwasser geschädigten Kommunen, Unternehmen und Privathaushalten sofortige und umfassende finanzielle Hilfe zukommen zu lassen“, erklären die Landtagsabgeordnete Monika Hohmann und die Bundestagskandidatin Evelyn Edler in einer gemeinsamen Erklärung.

 

Beide Harzer Linkspolitikerinnen unterstützen damit ausdrücklich die Position der Kommunen, deren Vertreter bei einem Treffen in der Magdeburger Staatskanzlei am 3. August die Schäden nach ersten Schätzungen auf mindestens 8 Millionen Euro bezifferten und eine vollumfängliche Kostenübernahme durch das Land einforderten. „Angesichts eines Haushaltsüberschusses von 350 Millionen sei das Land dazu sehr wohl in der Lage“, betont Hohmann.

 

„Förderprogramme allein würden an dieser Stelle nicht helfen, da in den klammen Haushalten der Kommunen kein Spielraum für finanzielle Eigenanteile vorhanden ist“, konstatiert Edler und fordert zudem im Harzer Kreistag kritisch aufzuarbeiten, warum die Kreisverwaltung im Gegensatz zum Landkreis Goslar keinen Katastrophenalarm ausgerufen hat. Es darf nicht darauf hinauslaufen, dass die Harzer Kommunen am Ende auf den Kosten für die Hilfseinsätze der Bundeswehr, des THW und auswärtiger Feuerwehren sitzen bleiben, fordert die Wernigeröderin.

„Im Zuge des Klimawandels nehmen auch in der Harzregion Unwetterereignisse nachweislich zu. Das aktuelle Hochwasser zeigt auch Schwachstellen im Hochwasserschutz auf, die es zügig zu analysieren und Konsequenzen zu ziehen gilt. Die dafür notwendigen Investitionen von Seiten des Landes dürfen nicht an finanziellen und personellen Fragen scheitern, erklären Hohmann und Edler abschließend.

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