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Europaaktionstag für inklusives Miteinander in der Blasiikirche in Quedlinburg

Kreisweiter Aktionstag zur Gleichstellung für Menschen mit Behinderungen fand in Quedlinburg statt:

„Wir gestalten unsere Stadt und unseren Landkreis Harz“

 

Quedlinburg. Wie können wir die Welt gemeinsam ein bisschen besser machen? Diese Frage stellten sich die Akteure des diesjährigen kreisweiten Europaaktionstages und lehnten sich dabei an das Motto von Aktion Mensch an.

 

Gemeinsam mit Vertretern von etwa 30 bis 35 Vereinen und Institutionen des Landkreises Harz wurde der inzwischen 17. kreisweite Aktionstag vorbereitet. Dazu trafen sich die Akteure bereits seit November vergangenen Jahres in mehreren Beratungen und entwickelten kreative Projektideen und Vorstellungen für den Aktionstag am 4. Mai auf dem Marktplatz in Quedlinburg. Dann schien alles perfekt für den großen Tag. Was nicht schien, war die Sonne. Dafür kündigten die Wettervorhersagen ganztägig Regen und kühlere Temperaturen an, so dass am Tag zuvor entschieden werden musste, die Veranstaltung in die Blasiikirche zu verlegen. Ein organisatorischer Kraftakt – nicht nur für das Organisationsteam, sondern auch für alle beteiligten Akteure.

 

Diese übten sich im Schulterschluss, schließlich konnten sich etliche der seit vielen Jahren an diesem jährlichen Aktionstag Beteiligten an eine ähnliche Situation vor einigen Jahren erinnern, wo witterungsbedingt der Aktionstag schon einmal in die Blasiikirche verlegt werden musste. Im fairen Miteinander richteten sich alle mit den örtlichen Gegebenheiten ein und machten dadurch einmal mehr deutlich, dass sie ein gemeinsames Ziel verbindet, das sich auch nur gemeinschaftlich erreichen lässt.

 

Die Atmosphäre während der Veranstaltung in der Kirche inclusive Freiflächen war dann auch gekennzeichnet von regem und buntem Treiben, von engagierten Gesprächen und Informationsaustauschen, von stimmungsvollen Bühnenauftritten und begeistertem Applaus für besonders gelungene Protestaktionen und herausragende Darbietungen.

 

Landrat Martin Skiebe brachte in seiner Eröffnungsrede seine Hochachtung über das Engagement der vielen Akteure zum Ausdruck, die sich für die Verbesserung der Lebenssituation der Menschen mit Handicap im Landkreis Harz stark machen. Er betonte, dass nicht nur bauliche Barrieren, sondern vor allem die Barrieren in den Köpfen unserer Menschen bis jetzt noch unser größtes Hindernis auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft sind. Umso mehr freue er sich über die Arbeit des kreisweiten Aktionsbündnisses „Landkreis Harz inklusiv“, das sich ebenfalls für den Landkreis stark macht und an einem kommunalen Aktionsplan zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention arbeitet, so der Landrat.

 

Das Bühnenprogramm war sehr vielseitig. Es gab Aktionstheater, Lieder-, Tanz- und Musikprogramme von Kindergarten- und Schülergruppen aus unterschiedlichen Einrichtungen der Behindertenhilfe und der Seniorentanzgruppe. Das Studiokino „Eisenstein“ des Kulturzentrums Reichenstrasse Quedlinburg zeigte Kurzfilme der „Familiale“, einem Filmwettbewerb der Bundesvereinigung der Lebenshilfe. Auch die Lebenshilfe Harzkreis-Quedlinburg hatte hierzu einen Beitrag eingereicht. Unter anderem wurde der Musik-Clip der Gebärdentanzgruppe „tonLOS“ gezeigt. Hierin wurden Chart-Hits in Gebärdensprache übersetzt und mit Filmsequenzen unterlegt. Freundschaft, Verständigung, Zusammenleben und selbstverständliche Inklusion trafen so den emotionalen Nerv der Zuschauer. Im aktuellen Abendkinoprogramm um den Europaaktionstag wurde der Dokumentationsfilm „Ich. Du. Inklusion.“ gezeigt.

 

Der Europaaktionstag wurde auch in diesem Jahr durch die finanzielle Förderung und Bereitstellung von Aktionsmitteln der Aktion Mensch möglich. Die Akteure danken auch der Harzsparkasse für ihre wichtige Unterstützung sowie den Sponsoren Harzer Mineralquelle Blankenburg GmbH und Wergona Schokoladen GmbH Wernigerode.

 

Den  Abschluss des Europaaktionstages bildete ein Spendenlauf der Schulen des Netzwerkes „Schulen ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SOR). Unter dem Motto „Wir laufen uns bunt“ haben die Schüler ein klares Statement gegen Diskriminierung und Rassismus gesetzt. Die Spenden kommen zu gleichen Teilen der Behindertenhilfe Landkreis Harz sowie der Flüchtlingshilfe Landkreis Harz zugute.

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