Regionalfernsehen Harz ... zeigt, was den Harz bewegt.
Regionalfernsehen Harz ... zeigt, was den Harz bewegt.

Neue Oberstufenverordnung für mehr Vergleichbarkeit des Abiturs

         

Sachsen-Anhalt vollzieht einen weiteren Schritt der Oberstufenreform. Die Anpassungen waren notwendig geworden, weil die Kultusministerkonferenz verbindliche strukturelle Rahmenbedingungen für die künftigen Abiturjahrgänge in Bezug auf den Abiturjahrgang ab 2021 vereinbart hat. 2016 waren Einbringungsverpflichtungen sowie Fächerbindungen bei der Prüfungsanwahl angepasst worden. „Mit der neuen Oberstufenverordnung gehen wir einen weiteren Schritt hin zu mehr Vergleichbarkeit beim Abitur in Deutschland. Ob Magdeburg oder Mainz, ob Halle oder Hannover, die Rahmenbedingungen beim Abitur werden deutlich vergleichbarer. Das ist eine gute Nachricht“, erklärte Bildungsminister Marco Tullner.

 

Im Kern der neuen gymnasialen Oberstufe stehen künftig zwei Fächer auf erhöhtem Anforderungsniveau, die jeweils fünfstündig unterrichtet werden sowie vier Fächer, die auf grundlegendem Anforderungsniveau dreistündig unterrichtet werden. Bisher wurde sowohl das grundlegende als auch das erhöhte Anforderungsniveau jeweils vierstündig unterrichtet. Zusätzlich soll es ein zweites Wahlpflichtfach geben. Die Einbringungsverpflichtung von Kurshalbjahresergebnissen erfolgt künftig in der Spanne von 36-40. Die Obergrenze von 40 Einbringungsverpflichtungen war eine der Vorgaben der Kultusministerkonferenz. 

 

„Wir haben uns ganz bewusst für ein Modell entschieden, das bereits einige andere Bundesländer gewählt haben und das darüber hinaus in der Öffentlichkeit eine hohe Akzeptanz genießen wird. In den Fächern mit erhöhtem Anforderungsniveau wird es künftig durch die Erhöhung auf 5 Wochenstunden vertiefender gearbeitet. Gleichzeitig gehen wir beim Abitur durch ein weiteres frei wählbares Wahlpflichtfach weiter in die Breite“, so Tullner.

 

Der Regierungsentwurf der neuen Oberstufenverordnung wird nun in einer Anhörung breit diskutiert werden. „Schon bei der Erarbeitung der neuen Oberstufen waren wir im Austausch mit Schulen ganz unterschiedlicher Ausrichtung und Größe. Es war mir ein wichtiges Anliegen, gerade kleine Gymnasien nicht vor organisatorische Probleme zu stellen“, sagte Tullner abschließend.

  

 

Hintergrund:

 

In der Regel werden Abiturienten wie bisher 34 Wochenstunden unterrichtet. Folgende Wahlmöglichkeiten bestehen künftig hinsichtlich des Kernbereichs und der jeweiligen Kurse auf grundlegendem (dreistündiger Unterricht) und erhöhtem Anforderungsniveau (fünfstündig).

 

Auszug aus der Entwurfsfassung zur Änderungsverordnung:

 

Kernbereich

Deutsch

5

5

5

3

3

3

Mathematik

5

3

3

5

3

5

Fremdsprache

3

5

3

5

5

3

Naturwissenschaft

3

3

5

3

5

5

 

Geschichte

3

3

3

3

3

3

 

FSP 2/NW2

3

3

3

3

3

3

Wahlpflicht-bereich

Musik/Kunst

2

2

2

2

2

2

Religion/Ethik

2

2

2

2

2

2

Geographie/Sozial-

kunde

2

2

2

2

2

2

Sport

2

2

2

2

2

2

Wahlpflicht-Fach 1

2

2

2

2

2

2

Wahlpflicht-Fach 2

2

2

2

2

2

2

 

 

Die Reform der Oberstufenverordnung geht auf die „Vereinbarung zur Gestaltungder gymnasialen Oberstufe und der Abiturprüfung“ der KMK (aktuell: Beschluss der KMK vom 07.07.1972 i.d.F. vom 15.02.2018) zurück.

 

Einen Überblick der Regelungen finden Sie hier: https://www.kmk.org/themen/allgemeinbildende-schulen/bildungswege-und-abschluesse/sekundarstufe-ii-gymnasiale-oberstufe-und-abitur.html

 

Verkehrsminister Webel:

Wieder freie Fahrt zwischen Rübeland und Rappobdetalsperre

 

 

Nach einer Bauzeit von knapp acht Wochen wird am Mittwoch (14.11.) die Landesstraße (L) 96 zwischen Rübeland und dem Tunnel der Rappbodetalsperre (Landkreis Harz) wieder für den Verkehr freigegeben. „Das Land hat rund anderthalb Millionen Euro in die Sanierung des Abschnitts investiert“, erklärte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel vor der Verkehrsfreigabe. Rechtzeitig vor Einbruch des Winters könne die Straße zu den touristischen Attraktionen rund um die Staumauer nun wieder sicher und flüssig passiert werden.

 

Die Asphaltdecke der fast vier Kilometer langen Strecke ist bis zur Bundesstraße (B) 81 komplett erneuert worden. Zum Teil waren auch umfangreichere Arbeiten erforderlich, um die Tragfähigkeit der Straße zu verbessern.

 

Während der Bauzeit musste der nun sanierte Straßenabschnitt voll gesperrt werden. Der Parkplatz „Harzdrenalin“ war jedoch von der B 81 aus jederzeit erreichbar.

Innere Sicherheit

Innenminister Stahlknecht vereidigt Dienstanfänger der Polizei

 

 

Sachsen-Anhalts Minister für Inneres und Sport, Holger Stahlknecht, hat heute in Aschersleben die 521 Dienstanfängerinnen und Dienstanfänger des Jahres 2018 für den Polizeidienst des Landes vereidigt. Nach ihrer Ausbildung bzw. nach dem Studium an der Fachhochschule Polizei werden sie als Polizeikommissare/-innen oder Polizeimeister/-innen tätig sein.

 

Holger Stahlknecht: „Innere Sicherheit ist eine Kernaufgabe des Staates. Ich begrüße daher sehr, dass auch unsere neuen Anwärterinnen und Anwärter des Einstellungsjahres 2018 zukünftig an der Gewährleistung dieser Kernaufgabe zum Wohle des Landes und seiner Bürgerinnen und Bürger mitwirken werden.“

 

Der Minister wünschte allen Anwärterinnen und Anwärtern für ihre Ausbildung viel Erfolg und dankte der Fachhochschule Polizei für ihr außerordentliches Engagement bei der Gewährleistung der Ausbildung bzw. des Studiums.

 

 

Hintergrund:

Sachsen-Anhalt hat die Zahl der Einstellungen in den Polizeivollzugsdienst deutlich erhöht. Ziel ist es, mittelfristig die Zahl der Polizisten auf 6.400 zu erhöhen. Langfristig sollen 7.000 Polizeibeamte in Sachsen-Anhalt arbeiten. So ist es allein in den letzten drei Jahren  gelungen, ca. 1.500 geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern einen entsprechenden Einstellungsbescheid zu überreichen.

 

Zwei Kinder angefahren – Fahrzeugführerin flüchtet

Zeugen gesucht

 

Halberstadt – Am 08.11.2018 gegen 07:30 Uhr befanden sich die drei Mädchen, wie fast jeden Tag, mit ihrem Fahrrad auf dem Weg zur Schule. An der Kreuzung Walter-Rathenau-Straße/ Friedrich-Ebert-Straße wollten die Kinder an dem dortigen Fußgängerüberweg die Straße überqueren. Die Fußgängerampel zeigte grün und so gingen die zwei 11-jährigen und das 12-jährige Mädchen los. Plötzlich bog ein schwarzer PKW von der Walther-Rathenau-Straße auf die Friedrich-Ebert-Straße und touchierte dabei das Fahrrad des einen 11-jährigen Mädchens. Dabei fiel deren Rucksack auf die Straße, welcher in der weiteren Folge von dem Auto überrollt wurde. Das zweite 11-jährige Mädchen wurde ebenfalls von dem Auto berührt und verletzte sich dabei. Das dritte Mädchen musste zur Seite springen, um nicht von dem Fahrzeug erfasst zu werden. Die Mädchen waren geschockt. Ein Mädchen musste sich in ärztliche Behandlung begeben, da sie verletzt wurde. Der Rucksack, welcher überrollt wurde, wurde beschädigt und ist nicht mehr nutzbar.

Die Kinder konnten am Steuer des schwarzen PKW eine Frau erkennen. Auf dem Beifahrersitz saß ein Mann. Die Fahrzeugführerin flüchtete ohne sich um die Kinder zu kümmern.

Unfallflucht ist kein Kavaliersdelikt. Unverständnis herrscht dann, wenn sogar Menschen und hier Kinder verletzt werden und ohne Nachsicht dann die Flucht ergriffen wird. Gegen die Fahrzeugführerin wird nun wegen Unfallflucht, unterlassene Hilfeleistung und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

 

Die Polizei sucht nun dringend Zeugen, die etwas zum Unfallhergang sagen können und die Hinweise zum PKW und der Fahrerin geben können.

 

Gegensätze prägen Harzer Ausbildungsmarkt

Erstmals mehr Stellen als Bewerber gemeldet. Azubi-Gewinnung ist eine Nuss, die es zu knacken gilt, denn Angebot und Nachfrage stimmen in der Praxis oftmals nicht überein. Etlichen Betrieben droht Fachkräftemangel, da sie keinen passenden Nachwuchs finden. Gute Schüler nutzen den Bewerbermarkt und wählen aus. Arbeitsagentur empfiehlt Bewerbern und Unternehmen mehr Flexibilität und berät zu Alternativen.

Download
Neuer Datei-Download
FOTO:Körpergrab in rechter Hocklage. Dr. Matthias Sopp, Archäologe, Grabungsleiter im Sonntagsfeld

Ein außergewöhnlicher Friedhof der späten Jungsteinzeit und der frühen Bronzezeit auf dem Sonntagsfeld

 

Bei den aktuellen Grabungen 2018 auf dem Sonntagsfeld wurden in der Nordwestecke des Baufeldes auf einem Areal von ca. 300m2 zwölf Körpergräber entdeckt. An Hand der Gefäßbeigaben sind vier der Körpergräber sicher der spätneolithischen Glockenbecherkultur (2500 bis 2200 v. Chr.; benannt nach einer für diese Kultur typischen Gefäßform) und sechs der frühbronzezeitlichen Aunjetitzer Kultur (2300 bis 1600 v. Chr.; benannt nach dem eponymen Fundort Unetice bei Prag) zuzuweisen. Zwei weitere Körpergräber, die zwar keine datierbaren Beigaben bargen, sind ebenfalls einer dieser beiden zeitlich aufeinanderfolgenden Kulturen zuzuordnen. Die Gräber gehören entweder einer jüngeren Phase der erstgenannten bzw. einer frühen Phase der letztgenannten Kultur an. Die Skelette wurden in unterschiedlichem Erhaltungszustand und verschieden aufwendig angelegten Gräbern, aber alle nachweislich in Hocklage und in nordsüdlicher Ausrichtung angetroffen. Der Schädel, der in rechter Hockstellung Bestatteten, lag dabei stets im Süden der Grabgrube. In dieser Stellung wurden in der Aunjetitzer Kultur sowohl Männer und Frauen beigesetzt, in der Glockenbecherkultur fast ausschließlich die Frauen. Dagegen befand sich in einem Falle (Befund 381) der Schädel eines in linker Hocklage beigesetzten Mannes der Glockenbecherkultur am nördlichen Ende des Grabes. Der Blick ging aber immer nach Osten. Während die Skelette, die sich in den einfachen Grabgruben im Lößboden fanden, noch sehr gut erhalten waren, waren von den Skeletten, die sich ehemals in mit Steinen eingefassten Holzkammern befanden, nur noch Reste vorhanden.  In zwei der sechs frühbronzezeitlichen Grabgruben wurden jeweils sechs bzw. zwei Individuen neben- und übereinander entdeckt. Möglicherweise hatte man hier bereits vorhandene Bestattungen beiseite geräumt und/oder verstorbene Individuen nur unvollständig beigesetzt.  Diese beiden Grabbefunde waren allerdings durch spätere Siedlungsgruben in der frühen Eisenzeit gestört worden.

Beliebt. Berberaffe(n) im Tiergarten Halberstadt:

Am 11. November 2018 sind die lustigen, zu allen Späßen aufgelegten Tiere seit exakt elf Jahren im Tiergarten Halberstadt. Viele tausend Menschen konnten sich bisher an der Freihaltung der Berberaffen erfreuen.  (Foto: Tiergarten Halberstadt)

Beaujolais im Zeichen der deutsch-französische Städtepartnerschaft

 

Jeden 3. Donnerstag im November wird der Beaujolais Primeur (auch Beaujolais Nouveau) in Frankreich sehnsüchtig erwartet. Als erster Wein darf er bereits im Jahr seiner Herstellung verkauft werden. Viele Franzosen und Liebhaber dieser Rotweinspezialität freuen sich auf diesen Tag. In Quedlinburg schenken die Mitglieder des Freundschaftskomitees aus Aulnoye-Aymeries, Quedlinburgs Partnerstadt, ab Donnerstag, 15. November 2018, ab 10 Uhr die erste Kostprobe aus. Auf dem Markt bieten sie den Wein bis Sonnabend an. Es besteht beim Beaujolaisabend als auch auf dem Marktplatz die Gelegenheit zur Weinprobe und zum Kauf dieses jungen Rotweins aus der Weinregion nördlich von Lyon.

 

Beaujolaisverkauf und Weinprobe auf dem Marktplatz:

Donnerstag, 15.11.2018                               10 Uhr bis 17 Uhr

Freitag, 16.11.2018                                         10 Uhr bis 17 Uhr

Samstag, 17.11.2018                                      10 Uhr bis 17 Uhr

 

"Seit 18 Jahren bereichern die französischen Freunde mit der Weinprobe des Beaujolais Städtepartnerschaft und Vereinsleben", informierte Dieter König, Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Freundschaft zwischen den beiden Städten.

Im Bildungszentrum des Hotel- und Gaststättengewerbes Ostharz gGmbH (BZG) laden die beiden Vereine am Donnerstagabend zur Weinprobe ein. „An diesem Abend danken wir Mitgliedern, Förderern und Aktiven für die geleistete Arbeit.“ König: "Unser herzliche Dank gilt dem BZG, dass die Städtepartnerschaft seit vielen Jahren aktiv unterstützt. “

Mit Beginn des Quedlinburger Weihnachtsmarktes, am 28. November, bietet der Freundschaftsverein aus Aulnoye-Aymeries auch dort wieder französischen Köstlichkeiten und Spezialitäten an.

Tickets für Silvesterkonzerte des Philharmonischen Kammerorchesters Wernigerode erhältlich


Auch in 2018 lädt das Philharmonische Kammerorchester Wernigerode zum Jahresabschluss zu einem musikalischen Feuerwerk am 30. Dezember nach Ilsenburg sowie am Silvestertag mit drei Konzerten um 14.30 Uhr, 17.00 Uhr und 19.30 Uhr in die Aula des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums Wernigerode.
Wie in 2017 finden die Konzerte in Ilsenburg um 15 Uhr und um 18 Uhr im Haus der Vereine in der Mühlenstraße 14 statt. Gewohnt beschwingt und spritzig werden die Musiker unter dem Dirigat von Musikdirektor Christian Fitzner gemeinsam mit der Sopranistin Anja Kaesmacher und Heiko Börner (Tenor) für einen vergnügten Jahresausklang sorgen.
Karten sind ab sofort in den Touristinformationen Wernigerode (Marktstr. 10, Tel. 03943/5537835) und Ilsenburg (Karl-Marx-Straße 1, Tel. 039452/19433), in den Volksstimme Service-Stellen in Wernigerode, Blankenburg, Ilsenburg und Magdeburg, bundesweit unter der biber ticket-Hotline 0391/5999700 sowie unter www.pkow.de erhältlich.

Aktuelle Jobangebote im Überblick
Aktuelle Angebote & Empfehlungen
Aktionen bei Möbel Müller Thale >>
RFH präs. Kabarett Genial!
Hinweise zu den Konzerten >>
Entdecken Sie Deko-Ideen bei Möbel Müller in Thale oder im Online-Shop >>
Hol Dir die RFH App per QR Code !
Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© RFH Regionalfernsehen Harz GmbH